Ihr gibt Re seinen Horizont, seine Herrschaft, sein Königtum im Himmel und auf Erden, Hathor, der Großen, der Herrin von Jwnt, dem Auge des Re, der Herrin des Himmels, der Gebieterin aller Götter.
Ihr Vater Re preist sie bei ihrem Aufgang, schöne Vornehme, deren Anblick schön ist, Tatenen schmückt sie mit ihrem Schmuck, Schu erblickt sie vor seinem Gesicht, er preist ihren Ka mit seiner Stimme, das große Mädchen, Thot hat sie in seinen Armen aufgezogen, die Schriften sind unter ihrer Aufsicht.
Die Götter preisen dich, die Göttinnen ehren dich, Prächtige, Mächtige, Gebieterin der Götter und Göttinnen, die pꜥt sind in Jauchzen, das Sonnenvolk ist in Jubel, die beiden Länder und die Ufer sind in Freude, die Reinigungspriester folgen dir, die Gottesdiener sehen dich, die Vorlesepriester rezitieren Lobpreis, die Freunde sind gemäß ihrer Stellung, die Gottesväter sind bei ihren Pflichten, die Gottesreiniger sind rein in ihrer Gestalt, die Bas von Buto und die Bas von Hierakonpolis sind in Verehrung für deine Majestät.
Wie groß ist ihre Zauberkraft in diesem ihren Namen treffliche junge Löwin, Tochter des Weltschöpfers, mit mächtigen Machterweisen, um den zu schützen, der sie schuf!
Es musizieren für dich die Musikanten in Jwnt, sie jubeln vor deinem schönen Gesicht, Große im Himmel, die die beiden Länder mit ihren Strahlen erhellt, die dieses Land mit ihren beiden Augen erleuchtet, die mit schönem Gesicht, die mit süßer Liebe, über deren Anblick das Herz des Re jubelt.
Der Himmel ist im Fest, das Land ist in Freude, die beiden Ufer des Horus (d. i. Ägypten) sind im Fest, weil sich die Goldene mit ihrem Vater am Himmel/auf dem Dach vereint und sich seine Strahlen mit ihrem Gesicht vereinen.
Die Edelfrauen grüßen vor dir, schöne Vornehme, Gebieterin, Herrin der Ufer, Stirnschlange, Mädchen [...], Tochter des Re, mit wirksamer Gestalt, mit leuchtendem Erglänzen, mit hellem Licht wie ihr Vater ebenso, die Große an der Spitze der Götterbilder, aus Furcht vor der die Neunheit zittert, bei deren Aussprüchen die Wächter sind, bei deren Befehlen die Boten sind, bei deren Plänen alle Wanderdämonen sind, Große am Himmel, Herrscherin in den beiden Ländern, mit schöner Erscheinung im Haus des Naossistrums.
⸢Denn⸣ der [letzte Tag] des vierten Monats der Schemu-Jahreszeit (= 30. Mesore) war der ⸢Ge⸣burts[tag] des Guten Gottes, er 〈lebe〉 ⸢ewiglich⸣, der ⸢vor⸣[mals] [als] Prozessionsfest an den Ufer[n] des Horus ⸢fest⸣[gesetzt war], eb⸢enso⸣ wurden (am) [17.] Tag des 2. [Monats] der ⸢Achet-Jahreszeit⸣ (= 17. Paophi) ⸢alle⸣ Ri[tual]⸢e des Erscheinens⸣ des Königs für ihn vollzogen, [als] er das [König]tum [von] [13] ⸢seinem⸣ Va⸢ter⸣ [empfing], ⸢zusammen mit⸣ dem [2]3. Tag des ⸢ersten⸣ Monats der Achet-Jahreszeit (= 23. Thot), dem 〈Geburtstag〉 der Herrscherin und Herrin der Beiden Länder [K]⸢l⸣[eopatra]: 〈Es ist nämlich der Beginn〉 [aller Dinge] großer [Wohltat]en, die die Menschen [be]⸢sitzen⸣, wegen des 〈Geburtstags〉 des [Guten Gottes], er lebe ewiglich, und (da) [er] ⸢sein vortreffliches⸣ Amt [empfangen hat] und (wegen) der ⸢Geb⸣urt [der Herrscherin, der Herrin der Beiden Länder, Kleopatr]a.
Author(s):
Ralph Birk;
with contributions by:
AV Wortschatz der ägyptischen Sprache,
Jonas Treptow,
Simon D. Schweitzer
(Text file created: 08/20/2020,
latest changes: 08/08/2025)
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