[…] wurden ihre Säulenhallen, wehrhaft/kampfbereit gemacht dafür (= für die Rituale?) der verborgene (Raum) des Innern des Hauses zu einer Stätte des „Fortbringens-des-Fußes“ (= letzter Akt des täglichen Rituals im Sanktuar); jeder [Gott] war geformt an seinem Leib mit Elektron aus Amau; ihre Feste sind dauerhaft und vollständig (lit.: in (ihrer) Gesamtheit), (ihr) Festopfer zu seinem (korrekten) Termin in Einhaltung der Vorschrift, die ich (stets) auszuführen pflegte; (und) es wurden fest gemacht die Bestimmungen ihres Arrangements, die er (= der Sonnengott) in der Frühzeit für die Ersten (sc. Götter) gemacht hatte.
Seht, Thot, der Große, der aus Re hervorgegangen ist, er hat es [mir] eröffnet, (und) ich [habe] ihm einen Altar aus Silber (und) Gold gestiftet (und) Kästen mit Kleidern; jedes Gefäß/Mobiliar ist (wieder) fest an seinem Platz.
Ich heiligte die Kapellen ihrer Städte, ich etablierte (sie wieder) als (Orte), an denen man aus- und eingeht (lit.: als ‚er-geht-hinauf-er-geht-hinab‘).
(Denn) der, (dessen) Augen Zutritt hatten, der Leiter der beiden gesamten Neunheiten (= der oberste Priester vor Ort?), er konnte es nicht (mehr), es gab keine Kunde (od.: keinen Kundigen) (mehr) in seinem Haus, die Gottesväter waren leer im Kopf (lit. waren leerer Kopf), (und) [es gab keinen Sohn] (mehr), der von [seinem] Vater lernte (bzw. lernen konnte).
Die Zinnen/Mauern (?) (o.ä.) sind (nun wieder) im Grundmauerwerk (d.h. stehen auf festem Fundament), (denn) ich habe sie begründet, ich habe sie festlich gemacht, indem ich die Häuser [ihrem] (jeweiligen) Besitzer übergab.
Ein Königsopfer des Amun-Re, des Herrn der Throne der Beiden Länder, des Vorderen von Karnak, (und) der Mut, der Großen, der Herrin von Ischeru, (und) des Chons-Neferhotep, indem sie ein Ausrufopfer geben, bestehend aus Brot, Bier, Rind, Geflügel, aus allen guten Dingen, allem, was herauskommt auf ihrem Altar und was geopfert wird für ihren Ka täglich für den Ka des Gottesvaters und Priesters des Amun in Karnak, des Königsbekannten, des königlichen Schreibers, des Rechnungsschreibers des Amun in den 4 Phylen Inaros, gerechtfertigt, des Herrn der Ehrwürdigkeit.
„Wer die Statue meines Vaters sieht und für sie ‚Er möge dich loben‘ sagt, der dauert und bleibt in seinem Tempel ohne Ende, indem sein Gesicht schön ist beim Jubeln am Tag, an dem sich die Majestät (= Gott) zeigt.
„O ihr Priester, Gottesväter, wab-Priester, Vorlesepriester, die in Karnak sind, die hinausgehen und zurückkommen entsprechend dem Lauf des Mondes, beugt eure Arme für mich mit Blumensträußen.
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