Außerdem war mein Herz hin- und hergerissen beim Denken an die (möglichen) Worte der Untertanen, die mein Denkmal in den zukünftigen Jahren sehen werden, die reden/berichten werden über das, was ich vollbracht habe.
(So wahr) mir Leben (gegeben) ist, (so wahr) Re mich liebt, (so wahr) mein Vater Amun mich lobt, (so wahr) meine Nase jung ist an Leben (und) Wohlergehen, (so wahr) ich die weiße Krone trage, (so wahr) ich mit der roten Krone erscheine, (so wahr) die Beiden Herren (= Horus und Seth) ihre Anteile für mich/mit mir vereinigt halten, (so wahr) ich dieses Land beherrsche wie der Sohn der Isis (= Horus), (so wahr) ich Stärke habe wie der Sohn der Nut (= Seth), (so wahr) Re untergeht in der Abendbarke, (so wahr) er fortfährt in der Morgen-/Tagesbarke, (so wahr) er sich mit seinen beiden Müttern vereinigt in der Gottesbarke, (so wahr) der Himmel dauert, (so wahr) fortlebt, was er erschaffen hat, (so wahr) ich auf ewig existiere wie ein nicht untergehender Stern (= Zirkumpolarstern), (so wahr) ich zur Ruhe gehe in Leben wie Atum (= die untergehende Abendsonne):
Sie hat (es) angefertigt als ihr Denkmal für ihren Vater Amun, Herr der Throne der Beiden Länder, Vorderster von Karnak, (nämlich) das für ihn anfertigen von zwei großen Obelisken aus festem Granit aus dem „südlichen Bezirk“, deren obere Hälfte mit Elektron von den besten (Produkten) aller Fremdländer (verkleidet) ist, so dass man (sie) meilenweit (lit.: in Entfernung eines Iteru) sehen kann, nachdem ihre Strahlen die Beiden Länder überflutet haben.
Ich will es der Menschheit kund tun, denen, die in ferner Zukunft existieren werden, deren Herz (d.h. Sinnen) auf dieses Denkmal gerichtet ist, das ich für meinen Vater errichtet habe, denen, die darüber diskutieren werden und (es) in der Zukunft erblicken werden.
Dem Osiris Priester der Bastet, der Herrin von Anch-Tawi, Priester des Amenope von der Schetit, Tjai-Apis〈-imu〉, Sohn des 〈Gem-Hep〉, den die Hausfrau Ta-chaau geboren hat, dem Gerechtfertigten, ist gegeben, dass sein Leichnam atmet, dass er 〈an〉 seinem Platz in der großen Barke bleibt, dass er den Unterweltlichen Befehle erteilt, dass er diesen Großen Gott anbetet, dass seine Zeit fortdauert und seine Jahre dauern wie Re in der großen Barke fortdauert.
Ihre Majestät hat den Namen [ihres Vaters fest gemacht] auf diesem fortdauernden Denkmal, entsprechend (der Tatsache) des (zuvor erfolgten) Gebens von ⸢Lobpreis⸣ [an den König von Ober- und Unterägypten, Aacheperkare, durch die Majestät dieses erhabenen Gottes [… … …]
Author(s):
Elka Windus-Staginsky;
with contributions by:
AV Wortschatz der ägyptischen Sprache,
Gunnar Sperveslage
(Text file created: before June 2015 (1992–2015),
latest changes: 09/04/2024)
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