Ein Königsopfer des Amun-Re, des Herrn der Throne Beider Länder, des Vorderen von Karnak, (und) der Mut, der Großen, der Herrin von Ischeru, (und) des Chons in Theben Neferhotep (und) der Amaunet, befindlich in Karnak, indem sie geben jede gute, reine, süße Sache, von der ein Gott lebt, für den Ka des Gottesvater Chnumibre-〈men〉.
„O Amun, Herr der Götter, Urzeitlicher der Beiden Länder, der an der Spitze von Karnak ist, mögest du veranlassen, dass meine Statue dauert am Eingang deines Heiligtums, indem sie dort bleibt bis in Ewigkeit, ohne zertrümmert zu werden, ohne dass es jemanden gibt, der sie zersägt, indem sie zu jeder Zeit neu ist.
Möge euer Sohn auf eurem Sitz sein beim Ausführen eures Dienstes in seinem (= Amun) Tempel, so wie ihr Gott preist zu 'Dem, dessen Namen verborgen ist' für den Ka des Herrn dieser Statue, denn ich war einer unter euch, der seinem (= Amun) Herrn folgte auf Erden, ohne damit aufzuhören, (ich war) ein Reiner seines (= Amun) Hauses an jedem Monats(fest)anfang.
Ein Königsopfer des Amun-Re, des Urzeitlichen der Beiden Länder, (und) der Neunheit, der ersten Urgötterschaft, indem sie geben mögen ein Ausrufopfer (bestehend aus) Brot, Bier (und) allen schönen Sachen, nachdem sich der Gott daran befriedigt hat, für den Ka des trefflichen Reinen, des Kühlen, des Schweigers, der auf dem Weg seines Gottes folgt, der dessen Herz zufriedenstellt mit seinen Lobpreisungen, der Schreiber der Gottesworte des Haroeris, des Herrn von Oberägypten, des Schreibers aller Gottesopfer des Amun Jry-Jry, gerechtfertigt, des Sohnes des Gottesvaters und des Priesters des Amun, des Vorstehers von Oberägypten Kapef-ha-Amun, gerechtfertigt, geboren von der Hausherrin Ta-scherit-min, gerechtfertigt.
Wurzel des „Schlangenholzes“, herbeigeholt aus der östlichen Wüste: Werde zerrieben, in Wein oder süßem Bier glattgerührt (und) vom Gebissenen getrunken; ferner zerreiben (und) glattrühren seiner Zweige/Stängel in bꜣq-Öl; die Glieder des Gebissenen werden damit gesalbt.
Autor:innen:
Frank Feder;
unter Mitarbeit von:
AV Wortschatz der ägyptischen Sprache,
Lutz Popko,
Svenja Damm,
Peter Dils
(Textdatensatz erstellt: vor Juni 2015 (1992–2015),
letzte Änderung: 26.09.2025)
sie hat die große msktt-Barke ergriffen, die, für die man die beiden Türflügel des Horizontes öffnet, wegen deren Anblick ihr Vater jubelt, der er sein Haus, seinen Platz, seinen Besitz, sein Amt, seine Herrschaft und sein Königtum gibt, der er den Süden in Jubel gibt für ihr Gesicht und den Norden in Jubel für ihren Ka, der er den Osten gibt, in dem er aufgeht, und den Westen, der seiner Majestät Frieden gibt, der er all das gibt, was seine beiden Glanzaugen sehen und auf das seine Strahlen scheinen.
Autor:innen:
Katharina Stegbauer;
unter Mitarbeit von:
AV Wortschatz der ägyptischen Sprache,
Peter Dils,
Billy Böhm,
Anja Weber,
Lutz Popko
(Textdatensatz erstellt: vor Juni 2015 (1992–2015),
letzte Änderung: 16.09.2025)
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