Der König persönlich, der König von Ober- und Unterägypten „Die-Ma’at-ist-der-Ka-des-Re“ ist es, die ein Heqat-Scheffel Elektron in Empfang nimmt, die den Arm an den Scheitel des Haufens legt – das erste Mal, dass diese schöne Sache getan wird –, die die frische Myrrhe abwiegt für Amun-Re, Herr der Throne der Beiden Länder, Herr des Himmels, (und) das Beste von ⸢allem⸣ Korn, [das gebracht wurde] mit den Wunderdingen (od. als Wunderding) des Fremdlandes Punt.
Sie hat es vollbracht als ihr Denkmal für ihren Vater Amun, Herr der Throne der Beiden Länder, (und zwar) das für ihn Aufstellen zweier großer Obelisken am prächtigen Tor „Groß-ist-das-Ansehen-des-Amun“, die in großem Stil mit Elektron verziert (lit. bearbeitet worden) sind (und) die ihr Licht auf die Beiden Länder werfen wie die Sonnenscheibe.
Sie hat (es) als ihr Denkmal für ihren Vater Amun, Herr der Throne der Beiden Länder, angefertigt, (nämlich dass) für ihn von Neuem (od. als Neubau?) (das Bauwerk) Cheft(it)hernebes errichten als ein Werk der Ewigkeit (d.h. die ewig währt), indem deren Böschungen/Abhänge (am Ufer?) mit ⸢Stein⸣ (?) befestigt worden ist.
Auteur(s):
Marc Brose;
avec des contributions de:
AV Wortschatz der ägyptischen Sprache,
Ricarda Gericke
(Fichier texte créé: 22.03.2018,
dernières modifications: 10.09.2024)
Gottesland (Punt, Weihrauchländer, Länder im Osten Ägyptens)
(unspecified)
N.m:sg
de
[Sie hat es gemacht] als ihr Denkmal für ihren Vater [Amun-Re, Herr der Throne der Beiden Länder, (nämlich) das für ihn Anfertigen einer großen Statue] (namens) „[Ma’atkare,-Liebling-des-Amun-Re,-Herr-von]-⸢Me⸣dja-Beherrscher-von-Punt“, welche [ihre Majestät geschaffen hat als Abbild (lit. Anderes) ihres Herzens; sie hat sie im Gotteslande aufgestellt].
Segeln auf dem Meer, Einschlagen des guten (d.h. idealen) Weges zum Gottesland (und) Anlanden in Frieden im Fremdland Punt, seitens des Expeditionsheeres des Herrn der Beiden Ländern, gemäß dem Spruch des Herrn der Götter, Amun, Herr der Throne der Beiden Länder, Vorderster von Karnak, um für ihn zu holen die Wunderdinge jedes Fremdlandes, weil er [seine Tochter Ma’atkare] so viel mehr liebte [als die vorhergehenden Könige].
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