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(Une sur 2 variantes de lecture de cette phrase: >> #1 <<, #2)

gs.w m ḥs〈ꜣ〉y n.t der Rest der Zeile ist verloren x+8 gs.w m bj.t jꜥi̯ swrj ⸢⸮r?⸣ der Rest der Zeile ist verloren



    verb_2-lit
    de
    salben

    SC.pass.ngem.impers
    V\tam.pass


    preposition
    de
    mittels; durch (etwas); [instrumental]

    (unspecified)
    PREP


    substantive_masc
    de
    Schleim; Teig (o. Ä.)

    (unspecified)
    N.m:sg


    nisbe_adjective_preposition
    de
    von [Genitiv]

    Adj.sgf
    PREP-adjz:f.sg





    der Rest der Zeile ist verloren
     
     

     
     





    x+8
     
     

     
     


    verb_2-lit
    de
    salben

    SC.pass.ngem.impers
    V\tam.pass


    preposition
    de
    mittels; durch (etwas); [instrumental]

    (unspecified)
    PREP


    substantive_fem
    de
    Honig

    (unspecified)
    N.f:sg


    verb_3-inf
    de
    waschen

    SC.pass.ngem.impers
    V\tam.pass


    verb_3-lit
    de
    trinken

    SC.pass.ngem.impers
    V\tam.pass


    preposition
    de
    zu (temp.); bis (temp.); lang (Dauer); [temporal]

    (unspecified)
    PREP





    der Rest der Zeile ist verloren
     
     

     
     
de
Werde gesalbt mit Pflanzenbrei (?)/Libationsflüssigkeit (?) von [… … …], (x+8) werde gesalbt mit Honig, werde abgewaschen, werde getrunken [ an/bis? … .
Auteur(s): Anke Blöbaum; avec des contributions de: Lutz Popko, Peter Dils (Fichier texte créé: 18.10.2018, dernières modifications: 08.07.2024)

Commentaires
  • ḥs〈ꜣ〉y/ḥsy.t n.t: Nach gs.w m „werde gesalbt mit“ ist die Bezeichnung eines entsprechenden Produkts zu erwarten (vgl. Z. x+8: gs.w m bj.t „werde gesalbt mit Honig“). Der Begriff ḥsy.t (Wb. 3, 154.1) bezeichnet allerdings die sogenannte ḥz-Vase vor allem in ihrer Nutzung als Libationsgefäß. Herbin (in: GM 229, 2011, 33) vermutet daher eine Verschreibung mit ḥsꜣ „Getreidebrei“ (DrogWb 364–369; Popko, Glossar: Pflanzenbrei, http://sae.saw-leipzig.de/glossar/ 24.09.2018), der in zwei Rezepten (Eb 511, 547) als Bestandteil von Salben belegt ist. Vor dem Zeichen des sitzenden Mannes (A2) befindet sich ein Punkt, der als t-Brot (X1) gedeutet werden könnte. Dies würde eher gegen die Lesung ḥsꜣ sprechen, doch Herbin (in: GM 229, 2011, 33) vermutet hier einen zu A2 gehörenden bedeutungslosen Punkt, da man in der folgenden Zeile bei dem Wort swr „trinken“ einen ähnlichen Punkt erkennen kann.
    Die Tatsache allerdings, dass auf ḥsy.t ein Genitiv-Adjektiv Femininum Singular folgt, mag als Hinweis darauf gewertet werden, dass hier sehr wohl ein t zu lesen ist. Und bei genauer Inspektion der beiden Zeichen, scheint der Punkt bei ḥsy.t doch deutlich abgesetzt, wohingegen derjenige bei swr auch noch zum Schwung des angewinkelten Arms gehören könnte. Sollte man das t also ernst nehmen, so könnte die Bezeichnung des Gefäßes pars pro toto für dessen Inhalt stehen, so dass von einer Salbung mit Libationswasser auszugehen ist. Eine solche Angabe ist allerdings m.W. aus anderen Quellen nicht belegt, würde aber im Rahmen einer magischen Wirkmächtigkeit des Rezepts durchaus Sinn ergeben.

    Auteur du commentaire: Anke Blöbaum (Fichier de données créé: 24.10.2018, dernière révision: 14.02.2019)

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(Citation complète)
Anke Blöbaum, avec des contributions de Lutz Popko, Peter Dils, Identifiant d’unité IBgCl390tOAHq0llkUYsUn1nzVk <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBgCl390tOAHq0llkUYsUn1nzVk>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBgCl390tOAHq0llkUYsUn1nzVk, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)