"O Amun, Mut, Onuris, Schu, Tefnut, die gute Tat, die ihr mir getan habt, ist das Einsetzen meines ältesten Sohnes auf meine Stelle in meiner Gegenwart als ein Sohn, der da ist, der mir gleicht, mit gerechtem Herzen und schönem Ansehen.
Auteur(s):
Silke Grallert;
avec des contributions de:
Simon D. Schweitzer,
Sophie Diepold
(Fichier texte créé: 02.08.2023,
dernières modifications: 21.08.2025)
Der Genosse des Priesters des Amun im oberägyptischen Heilopolis, der ‚Geheimrat‘, der Gottesreiniger, der große Bürgermeister im nördlichen Theben, der Priester des Atum Hor, der wohlauf ist, der Sohn des Qen-Hor, indem er sagt beim Anbeten seines Herrn Amun-Re, des Königs der Götter, des großen Gottes, des Herrn von Himmel und Erde, der vordem entstanden ist, (und beim Anbeten) des Amun-Re, des Herrn von Zema-Behdet, der sich selbst erschaffen hat beim Ersten Mal:
Horus „Mit-mächtigen-Kas“, König von Ober- und Unterägypten Ma’atkare, wirkmächtigAbbild des Amun, die er hat erscheinen lassen als König auf dem Horusthron vor den Heiligtümern des „Großen Hauses“, die die Große Neunheit erzogen hat zur Herrin dessen, was die Sonnenscheibe umkreist, indem sie sie mit Leben, Wohlergehen (und) Freude zuvorderst der Lebenden versehen haben, der Sohn des Re Hatschepsut-chenmet-imen, Liebling des Amun, König der Götter, beschenkt mit Leben wie Re, ewiglich.
Horus „Mit-mächtigen-Kas“, die Beiden Herrinnen „Frisch-an-Jahren“, Goldhorus „Göttlich-an-Erscheinungen“, König von Ober- und Unterägypten, Herr der Beiden Länder Ma’atkare – ihr Vater Amun hat ihren großen Namen (= Königsnamen) Ma’atkare festgemacht an dem erhabenen Isched-Baum, (und) ihre Annalen zu/in Millionen von Jahren, vereint mit/in Leben, Dauer (und) Wohlergehen –; Sohn des Re Hatschepsut-chenmet-imen, Liebling des Amun-Re, König der Götter, (und zwar) als [Lohn (?) für dieses vollkommene, stabile, vortreffliche Monument (?)], das sie für ihn errichtet hat, zum ersten Male des Sedfestes (d.h. zu ihrem ersten Sed-Fest).
Sie hat es vollbracht als ihr Denkmal für ihren Vater Amun, Herr der Throne der Beiden Länder, (und zwar) das für ihn Aufstellen zweier großer Obelisken am prächtigen Tor „Groß-ist-das-Ansehen-des-Amun“, die in großem Stil mit Elektron verziert (lit. bearbeitet worden) sind (und) die ihr Licht auf die Beiden Länder werfen wie die Sonnenscheibe.
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