Ein Königsopfer des Amun-Re, des Herrn der Throne Beider Länder, des Vorderen von Karnak, (und) der Mut, des Auges des Re, der Herrin des Himmels, (und) des Chons in Theben Neferhotep, (und) der Neunheit, der Herren von Karnak, indem sie ein Ausrufopfer geben bestehend aus Brot, Bier, jeder schönen, reinen, angenehmen und süßen Sache, von der Gott lebt, für den Ka des Geehrten bei dem Herrn des Horizonts, des Gottesvaters und Priesters des Amun in Karnak, des Obersten der Goldschmiede des Hauses des Amun, des Tempelschreibers im Monatsdienst in der 4. Phyle Pa-cher-Chons mit schönem Namen Hat-hat, des Sohnes des Gottesvaters Hor, des Sohnes des Gottesvaters Wah-ib-Re, den die Hausherrin Ta-remetj-Bastet, geboren hat, der sagt:
Der die Herzen der Übelgesinnten herausschneidet (aber) Nützliches für den tut, der auf (seinem) Wasser ist (= der loyal ist), so dass sie die Nacht bis es hell wird (wörtl. bis zum Licht) verbringen, unbeirrbar (wörtl. ohne auf ihren Wegen in die Irre zu gehen) auf seinen vortrefflichen (Kol. 4) Charakter vertrauend.
Die Götter freuen sich über ihn, wenn sie ihn sehen, wachsam beim Suchen von Nützlichem in ihren Heiligtümern, (und beim) Herbeiführen ihrer Priester, wobei er mit ihnen jede Angelegenheit des Tempels bespricht (und) die Dinge gemäß ihrer Angaben erledigt, ohne ihre Rede zu missachten.
Der Gerechte auf dem Gottespfad, der ihre (der Götter) Tempel konstruiert, ihre Mauern (Kol. 6) aufbaut, die Opfertische ausstattet, der den (Tempel)bedarf vervielfacht (und) Spenden von jedweder Sache preist.
Es soll ein (Teil) von 10 vom Gold, vom Silber, vom Holz, vom (Kol. 9) behauenen Holz, von jeder Sache, die hervorkommt aus dem ägäischen Meer (und) von allen Produkten, die man für das Königshaus aus der Stadt namens (T)honis versteuert (wörtl. berechnet/zählt), an das Tempelvermögen meiner Mutter Neith gegeben werden bis in Ewigkeit, zusammen mit einem (Teil) von 10 vom Gold, vom Silber (Kol. 10) (und) von allen Dingen, die in der Hafendomäne (?), (Nau)kratis genannt, am Ufer von Anu produziert wurden, welche man für das Königshaus versteuert (wörtl. berechnet/zählt).
Meine Majestät hat befohlen, das Tempelvermögen meiner Mutter Neith zu behüten und zu beschützen, so dass (Kol. 13) jede Sache, die die Vorfahren gemacht haben, bewahrt bleibt, damit das, was ich gemacht habe, von denen bewahrt wird, die bis in ewige Jahre existieren werden.
Autor:innen:
Anke Blöbaum
(Textdatensatz erstellt: 04.09.2024,
letzte Änderung: 11.07.2025)
antithetische erste Zeile, rechte Hälfteantithetische erste Zeile, linke Hälftedurchgängige Zeilen von Rücken links nach Rücken rechtsHieroglyphen künstlich angeordnet
Kommentieren Sie den Inhalt dieser Seite
Danke, dass Sie uns helfen, unser Angebot zu verbessern. Ihr Kommentar wird an das TLA-Team zur Bearbeitung übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutz-Erklärung.
Teile diese Seite
Beachten Sie, dass, wenn Sie Social Media-Buttons (z.b. X, Facebook) nutzen, Daten an die entsprechenden Services übermittelt werden. Details entnehmen Sie den Datenschutzrichtlinien des entsprechenden Angebots.
Weisen Sie uns gerne auf Irrtümer hin
Danke, dass Sie uns helfen, unser Angebot zu verbessern.
Falls Sie kein e-Mail-Programm auf Ihrem Endgerät installiert haben, verfassen Sie bitte händisch eine e-Mail unter Angabe der Lemma-ID/Link, Token-ID/Link (oder Satz-ID/Link), Art des Fehlers an: tla-web@bbaw.de.