Identifiant d’unité IBUBdyw1L4sZ4EnhtYl92BwW4d4




    substantive_masc
    de
    Ba (Seelenkraft als Teil der Persönlichkeit)

    (unspecified)
    N.m:sg


    demonstrative_pronoun
    de
    [Kopula (dreigliedriger NS)]

    (unspecified)
    dem





    86
     
     

     
     


    substantive_masc
    de
    Ba (Seelenkraft als Teil der Persönlichkeit)

    (unspecified)
    N.m:sg


    demonstrative_pronoun
    de
    [Kopula (dreigliedriger NS)]

    (unspecified)
    dem


    nisbe_adjective_preposition
    de
    von [Genitiv]

    Adj.sgm
    PREP-adjz:m.sg


    substantive_masc
    de
    Ewigkeit

    (unspecified)
    N.m:sg


    gods_name
    de
    Regen

    (unspecified)
    DIVN
de
Der Ba der Ewigkeit ist (die Göttin) Regen.
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Jessica Jancziak, Billy Böhm, Peter Dils, Samuel Huster (Fichier texte créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernières modifications: 16.09.2025)

Commentaires
  • (n)ḥḥ ist eindeutig geschrieben: mit zwei und dazwischen der Sonnenscheibe. Es ist demnach das Wort "Ewigkeit" gemeint, vgl. drei Sätze weiter oben, wo ebenso (n)ḥḥ gemeint ist (Ramses VI. hat dort auch nḥḥ ausgeschrieben stehen). Bei Ramses VI. steht dagegen der Göttername Huh: zwei , die w-Schleife und der sitzende Gott als Determinativ. Diese Version ist damit sinnvoller, wird doch dort der Gott Huh mit einem fließenden Wasser und später der Gott Nun mit einem stehenden Wasser in Verbindung gebracht (zur Bedeutung von Huh als fließendem Urgewässer im Gegensatz zu Nun als stehendem Urgewässer; und zur Trennung von Huh und der Ewigkeit vgl. W. Barta; in: GM 127, 1992, S. 7-10, v.a. S. 10). Da aber unklar ist, ob bei Sethos I. ein (unbeabsichtigter) Fehler oder eine (beabsichtige) Neuinterpretation vorliegt, wird nicht emendiert (zur Begründung einer unterlassenen Emendation vgl. auch den Kommentar des übernächsten Satzes).

    Ḥwj.t: Das Wort ist mit dem sitzenden, männlichen Gott determiniert. Dasselbe Determinativ findet sich aber auch hinter Sḫm.t in Kolumne 15, weshalb es sich bei Ḥwj.t nicht zwingend um eine männliche Gottheit handeln muss. Aus dem Grund sollte hier der femininen Endung mehr Gewicht als dem Determinativ gegeben werden. Es handelt sich um eine Personifizierung zum Zwecke eines Wortspiels mit nḥḥ - die hiesige Stelle ist der einzige Beleg für diesen Gott (vgl. LGG V 56b). Zur Lesung vgl. die Schreibung bei Ramses VI., bei Sethos ist der Name logographisch mit dem jmꜣ-Baum (Gardiner M1), überdacht von einer halbovalen Wasserlinie, geschrieben (weder von Maystre noch von Hornung getroffen, vgl. das Foto bei Hornung, Grab Sethos' I., S. 222, Abb. 158). Die Bedeutung "Regen" ergibt sich wohl hier aus der Schreibung; bei Ramses VI. steht stattdessen das Verb ḥwi̯.t: "fließen, fluten".

    Auteur du commentaire: Lutz Popko, avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache (Fichier de données créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernière révision: 26.06.2015)

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(Citation complète)
Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Jessica Jancziak, Billy Böhm, Peter Dils, Samuel Huster, Identifiant d’unité IBUBdyw1L4sZ4EnhtYl92BwW4d4 <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBdyw1L4sZ4EnhtYl92BwW4d4>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBdyw1L4sZ4EnhtYl92BwW4d4, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)