Identifiant de phrase IBUBd7yVQqLluUPwlR8tdmnh2bE




    verb_caus_2-lit
    de
    erzählen

    SC.act.ngem.1sg
    V\tam.act:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg


    preposition
    de
    zu (jmd.)

    Prep.stpr.2sgf
    PREP:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.2.f.]

    (unspecified)
    -2sg.f


    demonstrative_pronoun
    de
    diese [Dem. Pron. pl.c.]

    (unspecified)
    dem.pl






     
     

     
     


    substantive_masc
    de
    Leute; Genossen

    (unspecified)
    N.m:sg


    nisbe_adjective_preposition
    de
    von [Genitiv]

    (unspecified)
    PREP-adjz:m.sg


    substantive_fem
    de
    Geschwister

    (unspecified)
    N.f:sg


    nisbe_adjective_preposition
    de
    davon

    (unspecified)
    PREP-adjz:m.sg






     
     

     
     


    verb_3-inf
    de
    finden; entdecken

    SC.n.act.ngem.3pl
    V\tam.act-ant:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    -1sg


    preposition
    de
    [Dativ: Nutzen]

    Prep.stpr.3pl
    PREP:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. pl.3.c.]

    (unspecified)
    -3pl


    personal_pronoun
    de
    mich [Enkl. Pron. sg.1.c.]

    (unspecified)
    =1sg


    preposition
    de
    [räumlich/gerichtet]

    (unspecified)
    PREP


    substantive_masc
    de
    Süden

    (unspecified)
    N.m:sg


    nisbe_adjective_preposition
    de
    von [Genitiv]

    Adj.sgm
    PREP-adjz:m.sg


    substantive_fem
    de
    Dorf; Stadt

    (unspecified)
    N.f:sg


    punctuation
    de
    Ende

    (unspecified)
    PUNCT
de
〈Ich〉 [will] dir von diesen Kollegen (?) und ihren (wörtl.: den zugehörigen) Verwandten [berichten], nachdem {ich für sie} 〈sie〉 mich im Süden der Stadt gefunden hatte〈n〉. ❡
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Peter Dils, Kay Christine Klinger, Samuel Huster (Fichier texte créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernières modifications: 29.07.2025)

Commentaires
  • sḏd: Ergänzung aufgrund der zahlreichen Parallelstellen (Posener, Tf. 10). Aufgrund der Parallelen ist auch klar, dass ein Verb vorliegt und die Pluralstriche zu streichen sind.

    nn-n r{d}ḥ.w: oBrüssel E6768ro., oMMA 36112ro. und oBrüssel E3208 schreiben nn-n mdw(.w) rḥ.w: "diese Worte (meiner) Kollegen". In oDeM 1114ro. fehlt wie hier mdw. Alle anderen von Posener angegebenen Ostraka sind an dieser Stelle stark zerstört.

    r{d}ḥ.w: Bis auf oMMA 36112ro. und oHermann (zu letzterem Hermann; in: ZÄS 79, 1954, S. 104-105) haben alle erhaltenen Handschriften ein überflüssiges d.

    {n.t} sn.j〈t〉: Jäger, S. 163 nimmt an dieser Stelle oMMA 36112ro. als Grundlage, liest (S. 162) sn.wt und übersetzt: "Gattinnen". Barta liest dagegen sn.w und deutet das Lemma mit Verweis auf Wb IV 151, 4 als "Genossen". Tatsächlich sind die meisten Handschriften an dieser Stelle stark zerstört. oDeM 1143ro. und wohl auch oDeM 1139, oKairo JE 56842 und oBrüssel E.6768ro. weisen vor sn noch die Einkonsonantenzeichen n und t auf. Da das vorhergehende Lemma in keiner erhaltenen Handschrift ein Femininum ist, kann es sich nicht um das Genitivadjektiv handeln. Vielleicht liegt eine falsche Zeichenreihenfolge vor, so dass in diesen Versionen ein feminines sn.wt zu lesen wäre. Dennoch ist zweifelhaft, ob mit Jäger "Gattinnen" gelesen werden sollte. oKairo JE 56842 hat vor dem Determinativ noch ein Schilfblatt. oMMA 36112ro., auf das sich Jägers Lesung dieser Stelle stützt, schreibt sn.yt (mit Doppelschilfblatt und Pluralstrichen). Es liegt dort also vielleicht das Lemma "Geschwister" (Wb IV 152, 1) vor. Da mit sn(.t) (und demzufolge auch mit sn.yt?) jedoch eigentlich alle Verwandten, die nicht jt, mw.t oder sꜣ(.t) sind, zum Teil alle als gleichgestellt Empfundenen und zumindest ab der 18. Dynastie auch die Ehegatten bezeichnet werden können (D. Franke, Altägyptische Verwandtschaftsbezeichnungen im Mittleren Reich; Hamburg 1983, S. 68 und S. 310-311), ist Bartas unspezifischere Lesung zu bevorzugen. In der vorliegenden Übersetzung wurde dennoch ein heute politisch weniger belastetes "Verwandte" verwendet, auch wenn dieser deutsche Terminus mit der Bandbreite von sn(.t) nicht ganz deckungsgleich ist.

    jrj: Auf oMichaelides 57 (Goedicke/Wente, Tf. 12) folgt dem noch ꜥꜣ wr nʾ.t. Vielleicht kam es hier zu einer Verwechslung mit einer Passage aus § 11, wo einem mit gmi̯ beginnenden Satz diese Phrase vorausgeht (vgl. Posener, Tf. 12).

    gmi̯.n{=j} {n}=sn nwj: oKairo JE 56842 und oBrüssel E.6768ro. schreiben gmi̯.n=j n=sn nwj (zu dem n vor dem enklitischen Pronomen vgl. W. Schenkel, Tübinger Einführung in die klassisch-ägyptische Sprache und Schrift; Tübingen 2005 [6. Auflage], S. 115 und S. 116, Anm. 1; er erklärte es als Sandhi-Form nach einem Suffixpronomen, das mit n endet), oHermann gmi̯.n=j n=sn wj, oMMA 36113ro. sowie vermutlich auch oTurin CGT 57307ro. [gmi̯].n=sn nwj; oTurin CGT 57459ro. hat gmi̯.n=j sn n=k (die Turiner Ostraka bei López, Catalogo III 2, Tf. 97 und III 4, Tf. 176; oHermann bei Hermann; in: ZÄS 79, 1954, S. 104-105; die übrigen bei Posener, Tf. 11). Kaplony, S. 179 und Quirke, S. 53 schließen dies als Umstandssatz an den vorherigen an, Barta, S. 11, Wente, S. 16 und Jäger, S. 163 beginnen hier einen neuen Satz. Die antike Strophenbegrenzung spricht eher für die Lesung von Kaplony und Quirke.

    nʾ.t: Es ist unklar, um welche Stadt es sich handelt; im Mittleren Reich ist damit nicht ausschließlich Theben gemeint.

    Auteur du commentaire: Lutz Popko, avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache (Fichier de données créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernière révision: 26.06.2015)

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(Citation complète)
Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Peter Dils, Kay Christine Klinger, Samuel Huster, Identifiant de phrase IBUBd7yVQqLluUPwlR8tdmnh2bE <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBUBd7yVQqLluUPwlR8tdmnh2bE>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBUBd7yVQqLluUPwlR8tdmnh2bE, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)