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X+1, x+5 ⸢ḏd⸣.tw pn ḥr nḥḏ.t ⸢___⸣ ꜥḥꜣ[_] rḏi̯ n =s ca. 7Q Zeichenreste ⸢⸮hrw?⸣ 4






    X+1, x+5
     
     

     
     


    verb_2-lit
    de
    sagen

    (unspecified)
    V(infl. unedited)


    substantive_masc
    de
    Spruch

    (unspecified)
    N.m:sg


    demonstrative_pronoun
    de
    dieser [Dem.Pron. sg.m.]

    (unspecified)
    dem.m.sg


    preposition
    de
    über

    (unspecified)
    PREP


    substantive_fem
    de
    Zahn

    (unspecified)
    N.f:sg





    ⸢___⸣
     
     

    (unedited)
    (infl. unspecified)





    ꜥḥꜣ[_]
     
     

    (unedited)
    (infl. unspecified)


    verb_irr
    de
    geben; legen

    (unspecified)
    V(infl. unedited)


    preposition
    de
    hin zu

    (unspecified)
    PREP


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron.sg.3.f.]

    (unspecified)
    -3sg.f


    substantive_masc
    de
    Brot (allg.)

    (unspecified)
    N.m:sg





    ca. 7Q Zeichenreste
     
     

     
     


    substantive_masc
    de
    Tag

    (unspecified)
    N.m:sg


    cardinal
    de
    [Kardinalzahl (ganze Zahlen und Brüche) in Ziffernschreibung]

    (unspecified)
    NUM.card
de
Dieser Spruch werde über einem Zahn [---] ... (?) gesprochen, wobei zu ihm (?) Brot hinzugefügt werde [---] 4 Tage (?).
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: Svenja Damm, Peter Dils (Fichier texte créé: 19.10.2021, dernières modifications: 16.09.2025)

Commentaires
  • nḥḏ.t ⸢___⸣ ꜥḥꜣ[_]: Das erste Wort ist logographisch mit dem Zahn geschrieben, aber die Hinzufügung des t macht deutlich, dass nḥḏ.t zu lesen ist und nicht etwa jbḥ. Es ist zu erwarten, dass der Zahn weiter determiniert ist, und das anschließende Wort ꜥḥꜣ verführt zunächst zu einer Lesung nḥḏ.t ꜥḥꜣ: „Zahn eines Nilbarschs“, vgl. die Verwendung des „Rückgrats“ (jꜣ.t) und anderer Knochen (ks.w) dieses Fisches in den medizinischen Texten (DrogWb, 107). Das würde jedoch erfordern, dass die beiden Wörter nḥḏ.t und ꜥḥꜣ im Genitivverhältnis zueinander stehen; allerdings sind zwischen ihnen noch Zeichenreste erhalten, nicht sich nur schwer zu einer Genitiv-Nisbe n.t ergänzen lassen. Auch würde der noch erhaltene schräge Strich vor rḏi̯ n zwar weitgehend zu einem hieratischen Fisch passen, aber eben nicht vollständig: Es ist kein Rest der dann zu erwartenden Schwanzflosse erkennbar.

    rḏi̯ n=s: Meyrat, Papyrus magiques du Ramesseum, 99 fasst das als aktives sḏm.n=f auf und übersetzt „elle a donné du pain“. Es fragt sich aber, welche weibliche Entität als Agens infrage kommt. Daher wird hier ein passives, als Umstandssatz angeschlossenes sḏm(.w)=f / NP vorgeschlagen und das =s auf den Zahn bezogen.

    hrw 4: Lesung unsicher; Meyrat, Papyrus magiques du Ramesseum, 337 und 99 lässt die Lesung des Wortes vor der Zahl 4 offen. Der Zeichenrest unmittelbar rechts davon hat zwar eine kleine Ecke, weist aber andererseits auch eine Rundung auf. Könnte es eine Sonnenscheibe sein? „4 Tage“ ist zumindest eine Zeitangabe, die als Anwendungsdauer von Heilmitteln sehr gut aus medizinischen Rezepten bekannt ist. Das in der nächsten Zeile stehende zp: „Mal“ scheidet als Alternative aus.

    Auteur du commentaire: Lutz Popko (Fichier de données créé: 19.10.2021, dernière révision: 22.10.2021)

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Lutz Popko, avec des contributions de Svenja Damm, Peter Dils, Identifiant d’unité ICECkmhaLQydM06uiwKzVTI8zNg <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICECkmhaLQydM06uiwKzVTI8zNg>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
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