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nq ḥꜣ.tj: So nach einem Vorschlag von Quack (E-Mail vom 12.08.2022). Das „Herausreißen der ḥꜣ.tj-Herzen“ wird in Tb 27 erwähnt.
rʾ r: Der Schreiber hat alle Zeichen separat geschrieben, d.h. es liegt keine Ligatur zwischen dem r von rʾ und dem darunterliegenden Zeichen vor, wie bspw. bei dem rʾ n(.j) in Zeile 10,7. Das untere Zeichen zeigt demzufolge einen deutlichen Anstrich, der es wie ein r erscheinen lässt (so auch Meyrat, Papyrus magiques du Ramesseum, 321) und nicht wie ein n, auch wenn es etwas anders aussieht als das r des rʾ unmittelbar darüber. Wenn die Übersetzung des [___] n.t sjn korrekt ist, ist das tlw. zerstörte und tlw. unleserliche Wort wohl ein magisches Utensil, wie das Krokodil aus Ton und der Stier aus Ton in Zeile 8,7 (die kurze Lücke wird vielleicht die Klassifikatoren enthalten haben). Unklar bleibt jedoch der Zusammenhang, denn diese Zeile ist schwarz geschrieben und gehört daher noch nicht zur Nachschrift. Es wird hier also keinesfalls die Anweisung vorliegen, dass der Spruch über einer Figur aus Ton gesprochen werden soll, zumal „Spruch über (etw. sprechen)“ auch üblicherweise mit der Präposition ḥr gebildet wird.
Wenn in der Lücke nach sjn: „Ton“ die zu diesem Wort gehörenden Klassifikatoren zu ergänzen sind, stellt sich die Frage, ob der Platz auch noch für das von Meyrat, a.a.O. ergänzte s und damit eine Lesung des anschließenden Wortes als [s]jn möglich ist. Sollte das nicht der Fall sein, käme angesichts der Schreibung nur das sehr seltene Verb jnj: „verweilen, zögern“ o.ä. (Wb 1, 92.18-19) infrage. Eine Konstruktion dieses Verbs (reflexiv mit Pronomen ṯw) mit anschließendem r findet sich in CT I, 231d; FECT I, 48 und Van der Molen, Dictionary of Coffin Texts, 39 schlagen dafür vor: „hold back from“: jmi̯=k jn ṯw r=j: “hold yourself back from me”.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de Svenja Damm, Peter Dils, Identifiant d’unité ICEBRqIMpDgWTEBejceX1dfkLD8 <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICEBRqIMpDgWTEBejceX1dfkLD8>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICEBRqIMpDgWTEBejceX1dfkLD8, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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