Identifiant d’unité ICABab5IkGwBh0VFnhzBSrbFKQo
N2, x+2 ca. 6Q zerstört ⸮t⸢w⸣? ⸮___? jr[_]
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Das erste komplett erhaltene Zeichen der Kolumne gibt Meyrat, Papyrus magiques du Ramesseum, 289 als Kornähre, Gardiner Sign-list M34, wieder, das danach, tlw. zerstörte, als b. Beides zusammen liest er S. 12 als bd.t: „froment“ (d.h. eigentlich „Emmer“). Allerdings wird die Kornähre, wenn sie in bd.t als Logogramm dient, normalerweise nicht komplementiert; und selbst wenn hier eine Ausnahme vorliegen würde, wäre eher eine Voranstellung des b vor die Kornähre zu erwarten. Denn anders als etwa bei Vögeln erwartet man bei einer Kornähre keine Inversion der zu erwartenden Lesefolge aufgrund ästhetischer Erwägungen.
Meyrats vermutetes b ist daher vielleicht anders zu rekonstruieren, etwa als sitzender Mann. Der kleine schräge Strich links oberhalb der Kornähre könnte zum Arm des Mannes gehören. Dann läge u.U. eine Personenbezeichnung vor. Es ist verführerisch anzunehmen, dass hier diejenige Person genannt ist, die im folgenden Satz etwas „gedeihen lässt“, wobei männliche Gottheiten in diesem Papyrus nicht mit einem einfachen sitzenden Mann klassifiziert sind, sondern mit dem sitzenden Gott. Wie diese Personenbezeichnung zu lesen ist, ist unklar. Denkbar sind Bd.t(j) oder H̱ms, und ab der saitischen Zeit kann auch das npr-Getreide mit einer Ähre klassifiziert sein (vgl. DZA 24.990.880 und DZA 24.990.910. Man vergleiche etwa die Korngöttin(?) von CT VI, 274d (dass dort Atum als Heliopolitaner genannt sein könnte, wie Myśliwiec, Studien zum Gott Atum I, 84 meint, ist jedenfalls auszuschließen, weil seine andere Leserichtung [waagerecht statt senkrecht] die Klassifikatoren unter den einzelnen Namen in diesem Sargtextspruch unerklärt lässt, und weil zudem nicht völlig klar wird, wie er bei seiner Lesung „Heliopolitaner“ die Kornähre erklärt).
Die Zeichengruppe über Kornähre + sitzendem Mann(?) könnte zu den Phonogrammen dieses Wortes gehören, könnten aber auch das Ende eines vorangegangenen Wortes gehören. Eine Passivendung eines sḏm.tw=fs scheidet allerdings aus, weil diese Form in pRamesseum VII ohne w geschrieben wird.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de Kay Christine Klinger, Identifiant d’unité ICABab5IkGwBh0VFnhzBSrbFKQo <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICABab5IkGwBh0VFnhzBSrbFKQo>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICABab5IkGwBh0VFnhzBSrbFKQo, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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