Identifiant d’unité IBgCY7NUCt47707XkymLU785AUE




    substantive_masc
    de
    Kehle

    Noun.sg.stpr.3sgm
    N.m:sg:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.3.m.]

    (unspecified)
    -3sg.m


    preposition
    de
    [identifizierend]

    (unspecified)
    PREP


    gods_name
    de
    Meret

    (unspecified)
    DIVN


    nisbe_adjective_preposition
    de
    von [Genitiv]

    (unspecified)
    PREP-adjz:m.sg


    place_name
    de
    Oberägypten

    (unspecified)
    TOPN






     
     

     
     
de
sein Kehlkopf(?) ist Meheret von Oberägypten(?),
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Anja Weber (Fichier texte créé: 20.09.2018, dernières modifications: 16.09.2025)

Commentaires
  • Mḥr.t: Der Name der Göttin lautet Mr.t, üblicherweise geschrieben mit dem Zweikonsonantenzeichen mr sowie phonetischem Komplement und Endung, vgl. Guglielmi, Mr.t, 5-8. Die hier vorliegende Ausnahmeschreibung mit dem Meißel (Gardiner Sign-list U23) wäre nach traditioneller ägyptologischer Transkription ebenfalls mr.t zu lesen und damit allenfalls graphisch auffällig. Quack, in: LingAeg 11, 2003, 113-116 hat jedoch plausible Belege für die Lesung von U23 als mḥr vorgelegt, was diesen Beleg von pTurin CGT 54050 auch phonetisch auffällig macht. Daher bildete er eines der Argumente von Schweitzer, in: ZÄS 138, 2011, 143, bei U23 doch wieder zur Lesung mr zurückzukehren. Quack, in: LingAeg 30, 2022, 293-284 nimmt „diesen Beleg zwar durchaus ernst, [sieht] darin jedoch kein zwingendes Argument“, um generell wieder zur Lesung mr zurückzukehren; vielmehr vermutet er an dieser Stelle eine „mentale Verquickung“ des Namens der Meret mit Gottesbeichnungen die mit mḥr beginnen. Dass an dieser Stelle die Göttin Meret gemeint ist, ist jedenfalls recht sicher, denn ihre Assoziation mit der Kehle ist auch in anderen Texten belegt, s. Guglielmi, ebd., 105-124.

    n šmꜥ.t: Der Sinn des Zusatzes ist unklar. Gardiner (DZA 50.144.040) transkribierte die letzte Zeichengruppe als sitzende Frau („ohne Punkt“; zu diesem häufigen Phänomen des Neuhieratischen vgl. bspw. ENG, § 60) über Pluralstrichen und schlug für den ganzen Gottesnamen vor: „Mr der Sängerinnen“. Roccati, Magica Taurinensia, 27 transliterierte die fragliche Gruppe dagegen als Buchrolle über Pluralstrichen. Seine Wiedergabe des ganzen Gottesnamens als „Mershemat“ lässt nicht erkennen, wie er šmꜥ interpretiert hat. Eine Schreibung mit Buchrolle würde am ehesten noch auf das Verb „schmal sein“ passen. Hier wird Guglielmi, Mr.t, 106 mit Anm. 9 gefolgt, die einen Schreibfehler für šmꜥ.w: „Oberägypten“ vermutet; die „Meret von Oberägypten“ ist auch in anderen Giedervergottungen und sonstigen Texten belegt, vgl. Guglielmi, ebd., Massart, in: Studia biblica et orientalia. Vol. III. Oriens antiquus, 232 und LGG III, 330b-c.

    Auteur du commentaire: Lutz Popko (Fichier de données créé: 27.09.2018, dernière révision: 16.02.2023)

  • ꜥšꜥš ist, wie sein feminines Pendant ꜥšꜥš.t, bislang in den medizinischen Texten nicht belegt. Guglielmi, Mr.t, 107 vermutet hierin eine Nominalbildung von ꜥš: „rufen“ mit einer Reduplikation nach dem Schema ABAB; das Nomen bezeichne „als ‚Ruferin‘ sehr treffend den Kehlkopf, der wohl auch hier wieder die Speiseröhre miteinschließt.“

    Auteur du commentaire: Lutz Popko (Fichier de données créé: 27.09.2018, dernière révision: 27.09.2018)

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Lutz Popko, avec des contributions de Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Anja Weber, Identifiant d’unité IBgCY7NUCt47707XkymLU785AUE <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBgCY7NUCt47707XkymLU785AUE>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
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