Satz ID IBUBd2QRNiyWp0yRj1tzpybwyeI


vso x+4 Zeilenanfang zerstört ⸮q[n.PL]? 〈m〉 ⸢ẖnn⸣ =k ⸢Nb⸣-[mꜣꜥ.t]-⸢Rꜥ⸣-[mri̯-Jmn]





    vso x+4
     
     

     
     




    Zeilenanfang zerstört
     
     

     
     




    ⸮q[n.PL]?
     
     

    (unspecified)





    〈m〉
     
     

    (unspecified)


    verb_3-inf
    de (jmdn.) fahren

    Inf.gem.stpr.2sgm
    V\inf:stpr

    personal_pronoun
    de [Suffix Pron. sg.2.m.]

    (unspecified)
    -2sg.m

    kings_name
    de [Thronname Ramses' VI.]

    (unspecified)
    ROYLN

de [---] sind tüchtig (?), (wenn sie) dich fahren, (o) (Neb[maat]re [Meriamun)|].

Autor:innen: Lutz Popko; unter Mitarbeit von: Altägyptisches Wörterbuch, Svenja Damm (Textdatensatz erstellt: vor Juni 2015 (1992–2015), letzte Änderung: 24.10.2023)

Kommentare
  • q[n.w]: Es sind nur noch die Reste eines q und der schlagende Mann erhalten. Letzerer könnte seiner Anordnung in der Zeile nach über - nicht mehr erhaltenen - Pluralstrichen gestanden haben. Das Zeichen danach hatte Posener als transkribiert; bei Fischer-Elfert findet es keine Berücksichtigung. Hat er es als weiteres Determinativ gedeutet? Aber wieso steht es dann hinter den Pluralstrichen? In seiner Lesung der Stelle ist für Poseners jedenfalls kein Platz. Fischer-Elfert vermutete an dieser Stelle eine Berufsbezeichnung für "Rudernde"; hier dagegen wird das Adjektiv oder Verb qn(i̯): "tapfer/tüchtig (sein)" ergänzt, vgl. dazu das Folgende.

    ẖnn=k: Lesung der Zeichenreste nach Fischer-Elfert, S. 70 mit Anm. 21.

    Nb-mꜣꜥ.t-Rꜥ: Eine Schreibung des Namens ganz ohne einleitenden Titel ist, zumindest für die Parallele pTurin CG 54031, sehr ungewöhnlich. Interessanterweise preist dieser Hymnus in der Version des Turiner Papyrus Ramses VII. und nicht, wie hier, Ramses VI.

    Fischer-Elfert übersetzte diesen Satz zusammen mit dem folgenden: "[Deine(?) Matrosen (o.ä.)] rudern dich, (Neb-[maat]-Re [Mery-Amun)], nach Opet/Karnak (?), um dich anzupflocken, (Ramses It-Amun Netjer Heqa-Junu)." Ein derartig epexegetisch eingeschobener Königsname kommt aber in der Parallele sonst nicht vor, weshalb anzunehmen ist, dass der Name das Satzende markiert. "Den König NN rudern" muss nicht notwendigerweise eine Direktivbestimmung enthalten (s. die Belege von Wb III, 374,13), sodass r Jp.t auch zu einem weiteren Satz gehören kann. Vgl. vielleicht auch Kitchen, RI VI, 395,12, der andeutete, dass die Lücke mehr umfasst hat als nur den Königsnamen. Zur hier gewählten Übersetzung vgl. die Phrase qn m sḏm, Wb V, 43,9.

    Autor:in des Kommentars: Lutz Popko; unter Mitarbeit von: Altägyptisches Wörterbuch; Datensatz erstellt: vor Juni 2015 (1992–2015), letzte Revision: 26.06.2015

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Persistente ID: IBUBd2QRNiyWp0yRj1tzpybwyeI
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Bitte zitieren als:

(Vollzitation)
Lutz Popko, unter Mitarbeit von Altägyptisches Wörterbuch, Svenja Damm, Satz ID IBUBd2QRNiyWp0yRj1tzpybwyeI <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBUBd2QRNiyWp0yRj1tzpybwyeI>, in: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Korpus-Ausgabe 18, Web-App-Version 2.1.4, 27.6.2024, hrsg. von Tonio Sebastian Richter & Daniel A. Werning im Auftrag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Hans-Werner Fischer-Elfert & Peter Dils im Auftrag der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Zugriff am: xx.xx.20xx)
(Kurzzitation)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBUBd2QRNiyWp0yRj1tzpybwyeI, in: Thesaurus Linguae Aegyptiae (Zugriff am: xx.xx.20xx)