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Den Zeichenrest vor dem Namen des Thot gibt Gardiner, Ramesseum Papyri, Taf. 32A fragend als Stadthieroglyphe wieder, Meyrat, Papyrus magiques du Ramesseum, 305 als sitzenden Mann. Keiner von beiden hat einen Rekonstruktionsvorschlag.
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ḫwn.t: Gardiner, Ramesseum Papyri, Taf. 32A transkribiert die letzten beiden Hieratogramme als w-Schleife und t, insgesamt also ḫwn.wt: „Clear, but unintelligible“ (Anm. 4,3 a-b). Meyrat, Papyrus magiques du Ramesseum, 305 transliteriert die fraglichen Zeichen dagegen als t und das Gefäß Gardiner Sign-list W22. Er vermutet darin das seltene ḫwn.t-Getränk, Wb 3, 247.17 (a.a.O. 29 und 34, aus Tb 65; zu der Version des pLondon BM EA 10477 = pNu s. Lapp, Papyrus of Nu, Taf. 42, Kol. 2 [= Tb 65, Kol. 3]). Dabei handelt es sich um etwas, was die Götterneunheit trinkt, und dieser Vorgang zwr ḫwn.t steht parallel zu wnm bꜥḥ: „Überschwemmung [sic; sicher metaphorisch: Überfluss] essen“. In einem der Belege für diesen Spruch ist ḫwn.t mit dem Pflanzenstängel Gardiner M2 klassifiziert, „als gäbe es einen solchen Pflanzennamen“ (DZA 27.720.710). Hornung, Totenbuch (1997), 140 übersetzt mit „Nektar“.
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ws.t: Ein unbekannter Körperteil, der paarig vorkommt und mit zwei Fleischstücken klassifiziert ist, also eher fleischigen Charakter hat. Der Kontext lässt keine weiteren Schlüsse zu. Der Text geht in seiner Nennung der Körperteile, die der Feind nicht hat (jw.tj), weitgehend a capite ad calcem vor, und die aktuelle Strophe steht zwischen ḥnn: „Penis“ und ṯbw.t: „Fußsohlen“. Daher wird das ws.t-Körperteil wohl im Bereich des Unterkörpers oder der Beine liegen. Walker, Anatom. Term., 265 kennt einen Körperteil ꜣs.t, der in zwei Körperteillisten des Neuen Reiches nach ḥnn genannt wird (nämlich pGeneva MAH 15274 Rto. 2,3, Massart, in: MDAIK 15, 1957, 175 und Taf. 24-25, und pChester Beatty VII, Vso. 4,9, Gardiner, HPBM III, Text, 64 und Gardiner, HPBM III, Plates, Taf. 37) und den er als Schreibvariante von j(n)s.wj: „Hoden“ ansieht. Dieses Wort kommt zwar dem ws.t von pRamesseum C in Schreibung und Positionierung recht nahe, kann es aber nicht sein, weil die Hoden (ẖr[.wj]) schon weiter oben genannt werden. Es wäre zwar möglich, dass man dort zu einem anderen Körperteil ergänzt, bspw. zu ẖr[.j-ẖ.t], dem Unterleib, so dass man in ws.t dann eben doch die Hoden vermuten könnte, doch bleibt das Spekulation.
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ẖr mdw + kurz Lücke(?): Meyrat, Papyrus magiques du Ramesseum, 34 verweist auf die beiden Möglichkeiten, mdw als „Wort, Rede“ oder als „Stock, Stab“ zu übersetzen und tendiert zu Letzterem in einer metaphorischen Bedeutung als „sous l’autorité“ mit Verweis auf Leitz, Magical and Medical Papyri, 10. Zuletzt verweist er noch auf einen mdl. Hinweis von H.-W. Fischer-Elfert, der auch eine Schreibung von mdw[-nṯr] ohne Zeicheninversion für denkbar hält.
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(Citation complète)Lutz Popko, avec des contributions de Kay Christine Klinger, Peter Dils, Identifiant d’unité ICACGMtUW61AOk2QtYgW2Uhc2tg <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICACGMtUW61AOk2QtYgW2Uhc2tg>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/ICACGMtUW61AOk2QtYgW2Uhc2tg, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)
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