Identifiant d’unité IBgDQRfefVG2Ak2dnIALQwb69jA


B, Z. x+3 der Anfang der Zeile ist verloren psi̯ ⸢m⸣ ꜥqꜣ⸢⸮y?⸣ der Rest der Zeile ist verloren






    B, Z. x+3
     
     

     
     





    der Anfang der Zeile ist verloren
     
     

     
     


    verb_3-inf
    de
    kochen; backen; erhitzen

    SC.pass.ngem.impers
    V\tam.pass


    preposition
    de
    zusammen mit; [komitativ]

    (unspecified)
    PREP


    substantive_fem
    de
    Ausscheidung; Harz (in Salbmitteln)

    (unspecified)
    N.f:sg





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de
(B, Z. x+3) [… … …] gekocht ⸢in⸣ Harz (?) [… … …].
Auteur(s): Anke Blöbaum; avec des contributions de: Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Lutz Popko (Fichier texte créé: 07.12.2018, dernières modifications: 29.07.2024)

Commentaires
  • ꜥqꜣ_: Quack vermutet hierin eine bisher nicht belegte Schreibung von ꜥꜣgy.t/ꜥgꜣy.t (DrogWb, 80–81), das ein Produkt bezeichnet, das von verschiedenen Bäumen (jmꜣ, jqrw und snḏ.t „Akazie“) stammen kann. Germer vermutet hierin ein „Pulver aus gerbstoffhaltigen Früchten oder Rindenteilen“ (Arzneimittelpflanzen, 39). Der Zusammenhang mit der Akazie und einer Klassifikation als Flüssigkeit oder mit dem Mineralkügelchen N33, die bei einem Teil der Belege zu beobachten sind, lassen vermuten, dass es sich um eine Art Harz handeln könnte (DrogWb, 80–81).
    Auf dieser Grundlage schlägt Lüchtrath (in: Edfu: Bericht über drei Surveys, 123) vor, das im Kyphi-Rezept belegte ꜥgꜣj, dessen Schreibung dem Wort im pAshmolean etwas näher kommt, als Bezeichnung einer einheimischen Varietät von Gummi arabicum aufzufassen (von der Acacia nilotica (L.) Willd. ex Del.), die neben der gut bezeugten Bezeichnung qmy.t (Wb 5, 39.3–15, DrogWb 516–519) gebraucht worden sein könnte (Lüchtrath, in: Edfu: Bericht über drei Surveys, 123–124), das die afrikanische „echte“ Varietät (von der Acacia senegal Willd.) bezeichnet. Sowohl ꜥgꜣj als auch qmy.t sind mit dem Zusatz n(j).t šnḏ.t „von der Nilakazie“ belegt (Germer, Handbuch 137–139), was auf einen Unterschied in der Art des Produkts deutet.
    Loret übersetzte in seiner Bearbeitung des Kyphi-Rezepts ꜥgꜣy als Minze (Mentha piperita b.), s. Loret in: JA 10 (1887), 117–118; RecTrav 4 (1883), 21, Anm. 7; vgl. ebenfalls Flore, 53 [79]) mit Verweis auf Lauth (in: ZÄS 4 (1866), 66). Diese Identifizierung ist allerdings mittlerweile als veraltet zu betrachten. Bereits Jéquier (in: BIFAO 19 (1922), 62) zweifelte die Identifikation mit Mentha piperita L. an, weil die verwendeten Klassifikatoren (Edfou II, 203.8: Mineralkügelchen N33; Edfou II, 211.7: Baum M1) gegen eine krautige Pflanze wie die Minze sprechen. Auch Keimer (Gartenpflanzen, 138–139) sieht keinen „auch nur einigermaßen hinreichenden Grund zur Übersetzung mit Mentha“.

    Auteur du commentaire: Anke Blöbaum (Fichier de données créé: 12.12.2018, dernière révision: 12.12.2018)

  • psi̯ ⸢m⸣: Vor einer Droge erwartet man psi̯ ḥr, doch der zur Verfügung stehende Platz sowie die noch erhaltene winzige Spur eines Zeichens sprechen eher für die Präposition m, s. hierzu auch Quack, in: ZÄS 126 (1999), 143, Abb. 1.

    Auteur du commentaire: Anke Blöbaum (Fichier de données créé: 12.12.2018, dernière révision: 12.12.2018)

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Anke Blöbaum, avec des contributions de Peter Dils, AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Lutz Popko, Identifiant d’unité IBgDQRfefVG2Ak2dnIALQwb69jA <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBgDQRfefVG2Ak2dnIALQwb69jA>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBgDQRfefVG2Ak2dnIALQwb69jA, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)