Identifiant d’unité IBUBd4tFyfN3XETMveHyl8pNRE4




    verb_3-inf
    de
    sagen

    SC.act.ngem.3sgm
    V\tam.act:stpr


    personal_pronoun
    de
    [Suffix Pron. sg.3.m.]

    (unspecified)
    -3sg.m


    particle
    de
    nämlich

    (unspecified)
    PTCL


    article
    de
    der [Artikel sg.m.]

    (unspecified)
    art:m.sg


    substantive_masc
    de
    Vogel (allg.)

    (unspecified)
    N.m:sg


    substantive_masc
    de
    Fisch (allg.)

    (unspecified)
    N.m:sg






     
     

     
     
de
So spricht er, der Vogel und der Fisch:
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Florence Langermann, Peter Dils, Anja Weber (Fichier texte créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernières modifications: 29.09.2025)

Commentaires
  • Die ersten Zeichen sind höchstwahrscheinlich mit Gardiner, DZA 50.130.900, als ḫft m zu lesen. Er emendiert dies zu ḫru̯=w m: „So sprechen (…)“, vgl. zu dieser Konstruktion ENG, § 715. Dagegen liest Condon, Seven Royal Hymns, 12,19 und 30 [s]ḫni̯: „(Vögel) fangen“ o.ä. (vgl. Wb 4, 253.7) vor: „who ensnares(?) both fowl and fish“. Das von Gardiner als m gelesene Zeichen transkribierte sie als angewinkeltes Bein. Diese Klassifizierung ist aber ungewöhnlich, da das Verb üblicherweise mit den laufenden Beinchen geschrieben wird. Zudem wird es zusätzlich im Neuen Reich meist mit einem auffliegenden Vogel vor den laufenden Beinchen klassifiziert, das pꜣ dahinter kann also kein falsch geschriebener Klassifikator des Verbs sein. Problematisch ist zudem der inhaltliche Zusammenhang, denn die Lücke zum vorigen Satz ist viel kleiner als Condons Übersetzung suggeriert – das Halten/Fangen von Fischen und Vögeln ist jedoch bislang nicht aus dem Sedfestzusammenhang bekannt.
    Quack, in: Scheer, Tempelprostitution im Altertum, 159 mit Anm. 30. Für die Schreibung von ḫru̯=w verweist er auf LESt, 65a, Anm. b-c zu Zeile 1,x+8. Bei den dort angegebenen Stellen steht ḫft jedoch immer für ḫru̯=f und nicht für ḫru̯= mit beliebigem Suffixpronomen – und so erklärt sich auch die hieratische Verschreibung harmonisch aus einem nach vor gerückten =f und einem etwas weniger breit geschriebenen r. Die Schreibung im Turiner Papyrus steht daher zunächst einmal konkret für ein ḫru̯=f, und man müsste entweder zusätzlich in den Text eingreifen und ihn emendieren, oder „Vogel und Fisch“ werden hier als grammatisch singularisches Subjekt interpretiert – oder aber ḫru̯=f n ist, ähnlich wie ḫrw=fj, lexikalisiert aufgefasst worden.

    Auteur du commentaire: Lutz Popko (Fichier de données créé: 21.06.2024, dernière révision: 21.06.2024)

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(Citation complète)
Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Florence Langermann, Peter Dils, Anja Weber, Identifiant d’unité IBUBd4tFyfN3XETMveHyl8pNRE4 <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd4tFyfN3XETMveHyl8pNRE4>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd4tFyfN3XETMveHyl8pNRE4, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)