Identifiant d’unité IBUBd1WosCSuzEoKk6KBd6XDTAs







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    interrogative_pronoun
    de
    was ist?

    (unspecified)
    Q


    personal_pronoun
    de
    sie [Enkl. Pron. sg.3.f.]

    (unspecified)
    =3sg.f


    verb
    de
    so sagt(e) er (N.N.) (Zitatende)

    (unspecified)
    V(infl. unedited)


    personal_pronoun
    de
    sie [Enkl. Pron. pl.3.c.]

    (unspecified)
    =3pl


    gods_name
    de
    Nut

    (unspecified)
    DIVN


    verb_3-lit
    de
    werden

    PsP.3sgf
    V\res-3sg.f


    demonstrative_pronoun
    de
    [Zweitnomen (zweigliedriger NS)]

    (unspecified)
    dem


    prepositional_adverb
    de
    dadurch

    (unspecified)
    PREP\advz


    preposition
    de
    in (Zustand)

    (unspecified)
    PREP


    substantive_masc
    de
    die Himmlischen

    (unspecified)
    N.m:sg
de
"Wie ist dies (gemeint)?", fragte sie, (nämlich) Nut, wobei sie sich dadurch in die Himmelsbewohner (?; oder: die Bewohner der beiden Himmel) verwandelt hatte.
Auteur(s): Lutz Popko; avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Jessica Jancziak, Billy Böhm, Peter Dils, Samuel Huster (Fichier texte créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernières modifications: 16.09.2025)

Commentaires
  • Ein Wortspiel zwischen dem Fragewort ptj und dem Nomen p.tj.w.

    ḫru̯{.w=f} st: Das überflüssige Pronomen ist ein Fehler des mittelägyptischen Hieratisch, vgl. A.H. Gardiner, Egyptian Grammar; Oxford 2001 (= 3. Auflage 1957), § 437.

    st Nw.t: Es dürfte sich um eine unmarkierte Epexegese handeln.

    ḫpr.t pw: Entweder liegt ein Stativ ḫpr.tj vor, wodurch das pw überflüssig ist, oder die Phrase ḫpr pw, wofür das .t nach ḫpr zu tilgen wäre. Es wäre ferner möglich, in ḫpr.t ein Partizip zu sehen, das prädikativ in einem Adjektivalsatz auftritt: ḫpr.t pw jm...: "Geworden ist sie dadurch ..." oder, substantiviert: "Eine Gewordene ist sie dadurch...". S.I. Groll, Non-Verbal Sentence Patterns in Late Egyptian; London 1967 führte derartige Sätze des Musters sḏm sw an, jedoch keine des Musters sḏm pꜣy (= *sḏm pw). Ferner finden im Satz sḏm sw passive Partizipien Verwendung, während ḫpr hier ein aktives wäre. Bei der Annahme einer Substantivierung ("Eine Gewordene ist sie...") hätte man zwar wieder einen einfachen zweigliedrigen pw-Satz vorliegen, aber eine derartige Konstruktion mutet unnötig kompliziert an.

    Auch der weitere Satz ist unsicher: Hornung, S. 42 und S. 61, Anm. 98 las ḫpr.t(j) {pw} jm m p.tj.j.w (vgl. Fecht [bei Hornung], S. 125, Anm. v): "und da hatte sie sich dadurch in die Bewohner der beiden Himmel verwandelt." Fecht, S. 116 transkribierte dagegen ḫpr{.t} pw jmj-ptjw, was mit "So entstanden die Bewohner der beiden Himmel" zu übersetzen wäre (mit der Pluralmarkierung hinter der gesamten Verbindung jmj-p.tj). Letztere Transkription ist abzulehnen, da das Nisbe-Adjektiv jmj dann mit zwei m geschrieben wäre. Es liegt dagegen vielleicht die Verbindung ḫpr m mit einem dazwischen geschobenem jm vor.

    p.tj.w: Geschrieben mit zweifacher Himmelshieroglyphe und dem tjw-Vogel. Hornung vermutete hierin eine Ableitung vom Dual p.tj: "die beiden Himmel" (so auch LGG II 9c). Damit wäre vollständig vielleicht p.tj.j.w zu transkribieren. Es ist dagegen auch ein scheinbarer Dual denkbar, so dass p.tj im Singular nicht "die beiden Himmel" bedeutet, sondern bereits "der Himmlische" (p.t.j).

    Auteur du commentaire: Lutz Popko, avec des contributions de: AV Wortschatz der ägyptischen Sprache (Fichier de données créé: avant juin 2015 (1992-2015), dernière révision: 26.06.2015)

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(Citation complète)
Lutz Popko, avec des contributions de AV Wortschatz der ägyptischen Sprache, Jessica Jancziak, Billy Böhm, Peter Dils, Samuel Huster, Identifiant d’unité IBUBd1WosCSuzEoKk6KBd6XDTAs <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/token/IBUBd1WosCSuzEoKk6KBd6XDTAs>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
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