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Beginn des Satzes/Rest der Zeile verloren Frgm. I, Z. 4 ca. 2Q ___






    Beginn des Satzes/Rest der Zeile verloren
     
     

     
     





    Frgm. I, Z. 4
     
     

     
     





    ca. 2Q
     
     

     
     


    gods_name
    de
    [Göttername]

    (unspecified)
    DIVN
de
[...] (Frgm. I, Z. 4) [...] [Name eines Gottes].
Auteur(s): Anke Blöbaum; avec des contributions de: Johannes Jüngling, Lutz Popko (Fichier texte créé: 04.03.2025, dernières modifications: 16.09.2025)

Commentaires
  • Textverlust: In der Zeile 4, der letzten erhaltenen Zeile von Fragment I, ist zu Beginn recht deutlich der Götterklassifikator G7 zu erkennen. Wenige, nicht eindeutig zu identifizierende Zeichenreste geben keinen weiteren Anhaltspunkt auf den verlorenen Text. Fragment II beginnt mit einem Satzbeginn, der im ersten Element eine Form des Gottes Horus angibt. Es ist verführerisch, anzunehmen, dass Fragment II eventuell direkt an Fragment I anschließen könnte, so dass der erhaltene Götterklassifikator in Frgm. I, Zeile 4 möglicherweise zu der Schreibung des Gottes Horus in Frgm. II, Zeile x+4 gehören könnte. Auch die von Posener in der Transliteration (Catalogue III.3, pl. 67) verwendete Zeilenzählung (1 bis 4 auf Frgm. I und x+4 für die erste erhaltene Zeile auf Fragment II) deutet in diese Richtung. Einer genaueren Überprüfung hält diese Idee allerdings nicht stand. Damit die Zeichen auf einer Höhe nebeneinanderstehen, muss man das zweite Fragment mit der oberen Ecke rechts neben das erste Fragment platzieren. Das entspricht allerdings nicht einem zu erwartenden Bruchmuster. Ist das Fragment mit der oberen Ecke direkt an der unteren Ecke platziert, wie es einem normalen Bruchmuster entspricht, passen die Zeichen in der Höhe nicht mehr zueinander. Es ist also davon auszugehen, dass die zweite Scherbe aus einem Bereich weiter unten im Text stammt. Sehr plausibel in Bezug auf ein mögliches Bruchmuster ist beispielsweise die Anordnung der Faksimiles von Posener (Catalogue III.3, pl. 67a). Bei dieser Anordnung ergibt sich, dass zwischen den Scherben eine Zeile gänzlich verloren ist.
    Ausgehend von dem verbleibenden Platz in der Zeile 3 von Fragment I, gehe ich davon aus, dass hier vermutlich das Ende des ersten Teils eines Satzes oder aber das Satzende im Falle eines sehr kurzen Satzes erhalten ist.

    Auteur du commentaire: Anke Blöbaum (Fichier de données créé: 04.03.2025, dernière révision: 04.03.2025)

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Anke Blöbaum, avec des contributions de Johannes Jüngling, Lutz Popko, Identifiant de phrase ICUAY9tlnzbPJUsymoDND84MWwo <https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/ICUAY9tlnzbPJUsymoDND84MWwo>, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae, Édition du corpus 20, Version de l’application web 2.4.1, 5.3.2026, éd. par Tonio Sebastian Richter et Daniel A. Werning au nom de la Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften (Académie des sciences et des lettres de Berlin-Brandebourg) et Hans-Werner Fischer-Elfert et Peter Dils au nom de la Sächsische Akademie der Wissenschaften zu Leipzig (Académie des sciences et des lettres de Saxe, Leipzig) (consulté: xx.xx.20xx)
(Citation abrégée)
https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/ICUAY9tlnzbPJUsymoDND84MWwo, dans: Thesaurus Linguae Aegyptiae (consulté: xx.xx.20xx)