Satz ID IBcAQKVcuz1pGkwgtZjsznG8zfY


Persistente ID: IBcAQKVcuz1pGkwgtZjsznG8zfY
Persistente URL: https://thesaurus-linguae-aegyptiae.de/sentence/IBcAQKVcuz1pGkwgtZjsznG8zfY




    substantive_fem
    de
    Milch (der Mutter oder der Tiere)

    Noun.sg.stc
    N.f:sg:stc


    substantive_fem
    de
    Kuh; weibl. Tier (allg.)

    (unspecified)
    N.f:sg


    numeral
    de
    1/16 [Oipe]

    (unspecified)
    NUM


    numeral
    de
    1/64 [Oipe]

    (unspecified)
    NUM


    substantive_fem
    de
    Frucht (einer Pflanze)

    Noun.sg.stc
    N.f:sg:stc


    substantive_masc
    de
    Wacholderbaum

    (unspecified)
    N.m:sg


    numeral
    de
    [Bruchzahl]

    (unspecified)
    NUM


    substantive_masc
    de
    [eine Pflanze]

    (unspecified)
    N.m:sg


    numeral
    de
    1/64 [Oipe]

    (unspecified)
    NUM
de
Milch eines Weibchens (?): 1/16+1/64 (Oipe = 5 Dja), Beeren vom Stech-Wacholder: 1/16 (Dja), krkr-Pflanzen: 1/64 (Oipe = 1 Dja).

Datierung: (kein Datum eingegeben)

Kommentare
  • jrṯ.t jd.t: Zunächst einmal steht da „Milch einer Milchkuh“, so übersetzen es auch Bardinet und Westendorf, und diese Übersetzung liegt auch nahe. Allerdings wird Kuhmilch sonst stets als jrṯ.t (n.t) jḥ: „Milch vom Rind“ bezeichnet. Daher fragt sich, ob jd.t an dieser Stelle nicht eher die von der Grundbedeutung „Kuh“ abgeleitete, erweiterte Bedeutung „weibliches Tier“ hat und in dem Rezept vielmehr die Milch jeglichen (scil: Säuge-)Tieres verwendet werden kann, nur eben kein pflanzlicher Milchsaft, der ebenfalls jrṯ.t genannt wird. Eine weitere Alternative wäre, dass hier eine Genusdifferenzierung analog zum „männlichen Bleiglanz“ angedeutet sein könnte, also „weibliche Milch“. Was darunter zu verstehen wäre, ist zwar unklar, doch bedürfte diese Art der Qualifizierung von einzelnen Produkten über eine Geschlechtsangabe generell einer genaueren Untersuchung.

    Autor:in des Kommentars: Lutz Popko (Datensatz erstellt: 10.02.2017, letzte Revision: